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Wundzentrum – im Team behandeln

Im Wundzentrum im Diakonie Klinikum Bethesda Freudenberg behandeln Dermatologen, Chirurgen und Internisten chronische Wunden gemeinsam. Denn wenn Wunden nicht heilen, ist es besonders wichtig, das Wissen aller Fachärzte zu nutzen. Für die Patienten bedeutet die fachübergreifende Behandlung aber mehr, als einzig eine optimale Therapie. Die Wege sind kürzer und es gibt vertraute Ansprechpartner.

Im Wundzentrum behandeln die Mediziner sowohl die offenen Wunden als auch deren Ursachen. Außerdem besteht oft ein Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern – beispielsweise sind häufig Diabetes-Patienten betroffen. Ergänzt wird das Team durch zwei zertifizierte Wundmanager. Diese begutachten die Wunden regelmäßig und stimmen Heilungsverlauf und Therapie aufeinander ab. Die Mediziner des Freudenberger Krankenhauses arbeiten eng mit Haus- und Fachärzten, Spezialambulanzen, ambulanten Pflegediensten und Physiotherapeuten zusammen.

Wenn Betroffene unter gefäßbedingten Wunden leiden, werden diese meistens durch Krampfadern ausgelöst. Zweithäufigster Grund sind arterielle Durchblutungsstörungen, die beispielsweise bei dem sogenannten Raucherbein auftreten. Aber auch durch eine Nervenstörung kann eine Wunde entstehen. Eine Nervenstörung ist keine Gefäßkrankheit, geht aber bei der Hälfte aller betroffenen diabetischen Patienten mit einer Verkalkung der Arterien einher. Allerdings können auch Patienten unter einer Nervenstörung leiden, die nicht an Diabetes erkrankt sind. Bei der Entstehung von chronischen Wunden wirken aber häufig auch mehrere Faktoren zusammen. Für eine bestmögliche Behandlung ist deshalb eine genaue Diagnose notwendig. Hierbei schließen die Ärzte wahrscheinliche Ursachen nacheinander aus. Dazu nutzen sie möglichst schmerzfreie äußerliche Methoden wie Ultraschalluntersuchungen oder Infrarotmessungen.

Das offene Bein ist häufig Folge eines länger bestehenden, unbehandelten Venenleidens. Ursache des chronischen Venenleidens sind Krampfadern oder ein Blutgerinnsel in den tiefen Beinvenen. Die Symptome für das chronische Venenleiden sind charakteristisch: Die Wunde bildet sich meistens in der Knöchelregion und auch die Haut kann sich verändern.  Behandelt werden kann das Venenleiden unter anderem mit Kompressionsstrümpfen. Leidet der Patient jedoch zusätzlich an einer arteriellen Durchblutungsstörung, muss diese vorrangig therapiert werden. Die Durchblutung können Betroffene verbessern, indem sie bestimmte Risiken minimieren. Die Mediziner des Wundzentrums raten hierfür beispielsweise, auf Tabak zu verzichten und ein Gehtraining zu absolvieren. Außerdem können blutverdünnende Medikamente und die Senkung des Blutdruckes notwendig sein. Im Gegensatz dazu müssen Patienten mit nervenbedingten Wunden ihre Beine entlasten. Um Wunden vorzubeugen, sollten Betroffene bei der Fußpflege besonders sorgfältig sein, geeignetes Schuhwerk tragen und dessen Passform regelmäßig überprüfen. Denn in Folge einer nervenbedingten Wunde könnten kleinste Gefäße erkranken und sich entzünden. Das beeinträchtigt dann die Heilung, so dass chirurgische Maßnahmen notwendig werden könnten.

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