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Schlafmedizin – für erholsame Nächte

Hin und wieder nicht gut schlafen – kein Problem. Ständig nicht gut schlafen – ein großes Problem. Um Patienten zu helfen, die auch tagsüber müde und schläfrig sind, sich nicht gut konzentrieren können und die laut und unregelmäßig schnarchen, hat die Innere Medizin am Freudenberger Krankenhaus ein modernes Schlaflabor eingerichtet. An vier sogenannten Polysomnographieplätzen können die Mediziner den Schlaf überwachen und anschließend eine Diagnose stellen. Hierfür werden zahlreiche körpereigene Signale, unter anderem Hirnströme, Augen- und Kinnmuskelbewegungen, Schnarchgeräusche, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung sowie Atemfluss an Nase und Mund, registriert.

So kann das Team alle 88 Krankheiten diagnostizieren und weitestgehend behandeln, die in der internationalen Klassifikation schlafassoziierter Erkrankungen verzeichnet sind. Chefarzt Dr. Rainer Grübener ist sowohl Somnologe nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin als auch Schlafmediziner im Ärztekammerrecht. Der Schwerpunkt der Abteilung liegt im Bereich der internistisch-lungenärztlichen Erkrankungen und dort vor allem in den schlafbezogenen Atemregulationsstörungen (Schlafapnoe-Syndrom). Vor allem betroffen sind Personen mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen oder Übergewicht. Außerdem werden auch Patienten im Schlaflabor untersucht, die wegen anderer Lungen- oder Bronchialerkrankungen eine nächtliche Überdruckbeatmung benötigen. Bei ihnen wird ergänzend über Hautelektroden der Kohlenstoffdioxidgehalt im Körper gemessen.

Der Weg ins Schlaflabor
In den meisten Fällen erhebt der Hausarzt den Verdacht auf eine schlafbezogene Atemregulationsstörung und überweist seinen Patienten an einen Facharzt, der eine ambulante Schlafuntersuchung durchführt.  Je nach Ergebnis entscheidet der Arzt, ob eine Polysomnographie (große Schlafuntersuchung) nötig ist.

Nach ein oder zwei Nächten im Schlaflabor steht dann die Diagnose und die Schlafmediziner können über die Therapie entscheiden. Oft bedarf es schlafhygienischer Maßnahmen (korrekt temperiertes, abgedunkeltes, ruhiges Schlafzimmer, kein abendlicher Alkoholkonsum, Gewichtsreduktion), vielfach ist auch eine nächtliche nasale Überdruckbeatmung notwendig. Diese wird dann im Schlaflabor nach Kostenzusage durch die Krankenversicherung durchgeführt.

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